Wie hoch ist der Zusatzbeitrag 2026?
Das Bundesgesundheitsministerium legt jedes Jahr einen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz fest, 2026 sind es 2,9 Prozent. Er dient als Orientierung. Welchen Satz du tatsächlich zahlst, bestimmt deine Krankenkasse, er kann darüber oder darunter liegen.
Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz ergibt sich im Durchschnitt ein Krankenkassenbeitrag von 17,5 Prozent des Bruttoeinkommens, gerechnet bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
Wer zahlt den Zusatzbeitrag?
- Angestellte: je zur Hälfte Arbeitnehmer und Arbeitgeber
- Rentner: je zur Hälfte Rentner und Rentenversicherung
- Selbstständige und andere freiwillig Versicherte: in voller Höhe selbst
Was passiert, wenn die Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht?
Die Kasse muss dich rechtzeitig informieren. Du hast dann ein Sonderkündigungsrecht bis zum Ende des Monats, in dem die Erhöhung gilt, und kannst in eine andere Kasse wechseln. Unabhängig davon ist ein Wechsel nach zwölf Monaten Mitgliedschaft jederzeit möglich.
Lohnt sich ein Wechsel der Krankenkasse?
Die Regelleistungen der gesetzlichen Kassen sind gesetzlich festgelegt und damit weitgehend gleich. Unterschiede gibt es bei Zusatzleistungen und Bonusprogrammen, etwa Zuschüssen zur Zahnreinigung oder Prämien für Vorsorge.
Ein Beispiel: 0,5 Prozentpunkte Unterschied beim Zusatzbeitrag sind bei 4.000 Euro brutto 20 Euro im Monat, davon 10 Euro für dich. Wer wechselt, sollte Beitrag und Leistungen zusammen vergleichen.
