Zum Inhalt springen

Volatilität

Vermögensaufbau

Volatilität ist das Maß dafür, wie stark der Kurs einer Geldanlage in einem bestimmten Zeitraum schwankt. Sie wird meist als annualisierte Standardabweichung der Renditen in Prozent angegeben. Eine hohe Volatilität bedeutet größere Ausschläge nach oben und unten und damit mehr Unsicherheit darüber, was die Anlage zu einem bestimmten Zeitpunkt wert ist.

Was bedeutet Volatilität?

Das Wort kommt vom lateinischen volare, fliegen. Gemessen wird, wie weit die Renditen einer Anlage um ihren Durchschnitt streuen. Vereinfacht heißt eine Volatilität von 15 Prozent: In etwa zwei von drei Jahren lag die Rendite höchstens 15 Prozentpunkte über oder unter dem Durchschnitt.

Volatilität sagt nichts über die Richtung. Eine Aktie, die stark steigt, ist genauso volatil wie eine, die stark fällt.

Wie volatil sind Aktien, Anleihen und Krypto?

Breite Aktienindizes schwanken historisch meist um 15 bis 20 Prozent im Jahr, in Krisen deutlich mehr. Anleihen solider Staaten mit kurzer Laufzeit schwanken wenig, lange Laufzeiten mehr. Kryptowährungen wie Bitcoin erreichen phasenweise ein Vielfaches der Aktienvolatilität.

Einzelaktien und kleine Unternehmen schwanken stärker als breit gestreute Indizes, weil sich dort einzelne Nachrichten stärker auswirken.

Ist hohe Volatilität schlecht?

Nicht an sich. Schwankungen werden erst zum Verlust, wenn du in einem Tief verkaufen musst. Wer lange investiert und nicht auf das Geld angewiesen ist, kann Schwankungen aussitzen. Mit einem Sparplan kaufst du in schwachen Phasen sogar günstiger nach.

Entscheidend ist, dass die Volatilität zu deinem Anlagehorizont und deinen Nerven passt. Wer bei 30 Prozent Minus verkauft, macht aus einem Buchverlust einen echten.

Wie misst man Volatilität?

Die historische Volatilität wird aus vergangenen Kursen berechnet. Die implizite Volatilität leitet sich aus Optionspreisen ab und zeigt, welche Schwankungen der Markt erwartet. Bekannte Kennzahlen dafür sind der VDAX-NEW für den DAX und der VIX für den US-Index S&P 500.

Häufige Fragen zu Volatilität

Was bedeutet Volatilität einfach erklärt?

Wie stark der Kurs einer Anlage schwankt. Je höher die Volatilität, desto größer die Ausschläge nach oben und unten.

Was heißt hohe Volatilität?

Der Kurs bewegt sich in kurzer Zeit stark. Das bietet Chancen, erhöht aber das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen zu müssen.

Ist Volatilität dasselbe wie Risiko?

Nicht ganz. Volatilität misst Schwankungen. Zum Risiko gehören auch ein dauerhafter Verlust, etwa eine Pleite, und der Zeitpunkt, zu dem du das Geld brauchst.

Welche Anlagen haben eine geringe Volatilität?

Tagesgeld, Festgeld und kurz laufende Anleihen solider Staaten. Sie schwanken wenig, bringen dafür langfristig meist weniger Rendite als Aktien.

Jetzt unverbindlich Informationen erhalten

In deinem kostenlosen telefonischem Erstgespräch lernen wir uns kennen und du erhältst erste Einblicke in unser Konzept.

  • Vor- und Nachteile von Immobilien
  • Einblick in unser Immobilienportfolio
  • Immobilienkalkulation
  • Unsere Investmentstrategie
Die Geschäftsführer von HH-Anlagekonzepte lächelnd als Porträt