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Ana-Maria
Software Ingenieur
Die Beihilfe zahlt einen Teil deiner Krankheitskosten, den Rest sicherst du privat ab. Wir zeigen dir, wie viel das ist, was es kostet und welcher Tarif zu deiner Laufbahn passt, vom Anwärter bis zur Pension.



Kostenlos und unverbindlich
Beamte bekommen von ihrem Dienstherrn keinen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung, sondern Beihilfe: Er erstattet einen festen Prozentsatz deiner Krankheitskosten, als aktiver Beamter ohne oder mit einem Kind meist 50 %. Den Rest deckst du mit einer privaten Krankenversicherung im beihilfekonformen Restkostentarif ab.
Weil die PKV nur den Teil versichert, den die Beihilfe nicht zahlt, ist sie für Beamte deutlich günstiger als für Angestellte. Erwachsene mit Beihilfe zahlten 2024 im Schnitt 239 € im Monat, Erwachsene ohne Beihilfe 559 € (PKV-Verband). Deshalb sind 93 % der Beamten privat versichert.
Entscheidend ist der Start: Innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung nimmt dich die PKV über die Öffnungsaktion auch mit Vorerkrankungen auf, mit höchstens 30 % Risikozuschlag.

Wähle, wo du verbeamtet bist, deinen Status und deine Familie. Der Rechner zeigt dir die Beihilfesätze nach Bundes- und Landesrecht für dich, deinen Partner und deine Kinder und damit den Anteil, den deine PKV abdecken muss.
Ergebnis
Diesen Anteil deiner Krankheitskosten musst du privat versichern
50 %
Die Beihilfe trägt 50 %.
Beihilfeprivate Krankenversicherung
Was kostet das im Monat?
Erwachsene mit Beihilfe zahlten 2024 im Schnitt 239 € im Monat (PKV-Verband). Im Musterfall der Stiftung Warentest (Bundesbeamter, 30 Jahre, 50 % Beihilfe) lagen 77 Tarife zwischen 250 und 396 €. Dein Beitrag hängt von Alter, Gesundheit und Leistungen ab.
Tarife mit Christian vergleichenBeihilfe und Restkostentarif greifen ineinander. Das macht die PKV für Beamte günstig und planbar, auch im Alter.
Als aktiver Beamter trägt die Beihilfe meist 50 %, mit zwei oder mehr Kindern 70 %. Du versicherst nur den Rest und zahlst entsprechend weniger.
Mit der Pension steigt die Beihilfe beim Bund und in den meisten Ländern auf 70 %. Dein PKV-Anteil sinkt dann auf 30 %.
Kinder mit Kindergeldanspruch sind in der Regel zu 80 % beihilfeberechtigt. Sie brauchen nur einen kleinen Restkostentarif.
Innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung gibt es keine Ablehnung und keine Leistungsausschlüsse, der Zuschlag ist auf 30 % begrenzt.
Was im Tarif steht, gilt lebenslang. Leistungen können nicht wie in der gesetzlichen Krankenversicherung per Gesetz gekürzt werden.
Vom Ausbildungstarif als Anwärter über den Wechsel nach dem Vorbereitungsdienst bis zur Pension: Der Tarif lässt sich an jede Phase anpassen.
Im Musterfall der Stiftung Warentest (Bundesbeamter, 30 Jahre, gesund, 50 % Beihilfe) kosteten die 77 getesteten Tarife zwischen 250 und 396 € im Monat (Finanzen 3/2025). Der PKV-Verband nennt für Erwachsene mit Beihilfe einen Durchschnitt von 239 € (2024).
Wie viel du zahlst, hängt vor allem von deinem Eintrittsalter, deiner Gesundheit, dem Leistungsumfang (etwa Einbettzimmer und Chefarzt) und dem Selbstbehalt ab. Anwärter zahlen in Ausbildungstarifen oft deutlich weniger.
Kosten im Alter: Mit der Pension steigt die Beihilfe meist auf 70 %, der versicherte Anteil sinkt. Laut PKV-Verband lag der Beitrag in Beihilfetarifen in allen Lebensaltern deutlich unter 300 € im Monat. Dazu bildet dein Tarif Alterungsrückstellungen.
Beispielwerte mit Quelle
Monatsbeitrag im Beihilfetarif
Ohne Beihilfe zum Vergleich
559 €
Durchschnitt: Erwachsene mit Beihilfe, PKV-Verband (2024). Musterfall: Bundesbeamter, 30 Jahre, 50 % Beihilfe, Stiftung Warentest Finanzen 3/2025. Kein Angebot.
In neun Bundesländern, darunter Hamburg, kannst du statt der Beihilfe eine pauschale Beihilfe wählen: Der Dienstherr zahlt dann die Hälfte deines GKV-Beitrags. Die Entscheidung ist in der Regel unwiderruflich.
Die meisten Fehler passieren an den Übergängen. Diese Fragen klären wir im Gespräch immer mit dir.
Als Beamter auf Widerruf bist du beihilfeberechtigt. Ausbildungstarife sind günstig; wichtig ist, dass der Wechsel in den Normaltarif nach dem Vorbereitungsdienst ohne neue Gesundheitsprüfung möglich ist.
Die Öffnungsaktion gilt nur, wenn der Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung beim Versicherer eingeht. Danach entscheidet die normale Gesundheitsprüfung.
In der Elternzeit bleibt der Beihilfeanspruch bestehen, der PKV-Beitrag läuft weiter. Kinder und Ehepartner versicherst du im passenden Beihilfetarif mit.
Wer bei der Verbeamtung gesetzlich versichert ist, kann in die PKV wechseln. Innerhalb der sechs Monate über die Öffnungsaktion, später nur mit Gesundheitsprüfung.
Mit Heilfürsorge brauchst du im Dienst keine Krankenversicherung, aber eine Anwartschaft. Sie sichert dir den späteren Übergang in die PKV ohne neue Gesundheitsprüfung.
Die Beiträge für die Basisabsicherung zählen zu den Vorsorgeaufwendungen und lassen sich in der Steuererklärung geltend machen.
Christian Wegert berät bei HH-Anlagekonzepte seit 2018 und hat sich auf die private Krankenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert. Er ist IHK-geprüfter Versicherungsvermittler und kommt aus dem Gesundheitswesen, wo er acht Jahre ein Unternehmen geleitet hat.
Als Versicherungsmakler vergleicht er für dich Beihilfetarife vieler Versicherer, prüft die Gesundheitsfragen mit dir vor dem Antrag und achtet auf die Punkte, die später Geld kosten: Ausbildungstarif, Wechsel nach dem Vorbereitungsdienst, Beihilfeergänzung und Beitrag im Alter.
Mehr von Christian: Was kostet eine private Krankenversicherung? und PKV im Alter bezahlbar?, außerdem im Podcast „Mehr Geld“.

Kostenlos und unverbindlich. Du entscheidest erst, wenn du alle Zahlen kennst.
Wir klären deinen Dienstherrn, deinen Status, deine Familie und deine Gesundheit. Telefonisch oder per Video, etwa 30 Minuten.
Wir rechnen deine Beihilfesätze durch und legen fest, welche Leistungen dir wichtig sind: Einbettzimmer, Chefarzt, Zähne, Selbstbehalt.
Du bekommst eine Auswahl passender Beihilfetarife verschiedener Versicherer mit Beitrag heute und Blick auf die Pension.
Wir bereiten den Antrag mit dir vor, damit die Gesundheitsfragen vollständig sind, und bleiben dein Ansprechpartner bei Laufbahnwechseln.
Schick uns deine Anfrage, Christian meldet sich zeitnah bei dir. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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Vertiefe die Themen Kosten, Beiträge im Alter und Beitragsbemessungsgrenze.

Was kostet eine private Krankenversicherung (PKV) wirklich? Erfahre anhand eines echten Rechenbeispiels, wie sich PKV-Kosten zusammensetzen, was du als Angestellter beachten musst und warum sich der Wechsel zur PKV oft lohnt, inkl. Vergleich mit der GKV und Steuervorteilen.
Christian Wegert
Die private Krankenversicherung bietet Top-Leistungen, doch im Alter können die Beiträge zur Belastung werden. Mit einer vermieteten Immobilie sicherst du dir heute schon die Beiträge von morgen - und in modernen Tarifen gibt es die Möglichkeit einer Beitragsentlastung. Wie genau das funktioniert und warum sich eine clevere Kombination aus Mieteinnahmen und ETF-Sparplan besonders lohnt, erfährst du in diesem Artikel.
Christian Wegert
Alle Beitragsbemessungsgrenzen 2026 und 2027 für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, die Versicherungspflichtgrenze für die PKV und ein Rechner für deine Mehrbelastung.
Fabian HafkeNein, eine Pflicht zur PKV gibt es nicht. Du musst aber krankenversichert sein. Weil die Beihilfe einen großen Teil der Kosten trägt und es in der GKV beim Bund und in vielen Ländern keinen Zuschuss gibt, ist die PKV für die meisten Beamten die günstigere Lösung. 93 % der Beamten sind privat versichert.
Im Musterfall der Stiftung Warentest (30 Jahre, 50 % Beihilfe) kosteten 77 Tarife 250 bis 396 € im Monat (Finanzen 3/2025). Im Schnitt zahlten Erwachsene mit Beihilfe 2024 laut PKV-Verband 239 € im Monat. Dein Beitrag hängt von Alter, Gesundheit und Leistungen ab.
Beim Bund und in den meisten Ländern 50 % für aktive Beamte, 70 % mit zwei oder mehr Kindern und im Ruhestand, 70 % für den Ehepartner und 80 % für Kinder. Hessen, Bremen, Sachsen und Schleswig-Holstein haben abweichende Regeln. Unser Beihilfe-Rechner zeigt dir die Sätze für deinen Dienstherrn.
Eine freiwillige Zusage der teilnehmenden Versicherer: Stellst du den Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der ersten Verbeamtung, wirst du nicht abgelehnt, es gibt keine Leistungsausschlüsse und der Risikozuschlag ist auf 30 % begrenzt. Sie gilt seit 2019 auch für Beamte auf Widerruf.
Als Beamter auf Widerruf bist du beihilfeberechtigt und versicherst den Rest in der PKV, oft in einem günstigen Ausbildungstarif. Wichtig ist, dass der Tarif nach dem Vorbereitungsdienst ohne neue Gesundheitsprüfung in den Normaltarif übergeht.
In neun Ländern, darunter Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, kannst du statt der Beihilfe einen Zuschuss von der Hälfte deines Krankenversicherungsbeitrags wählen. Die Entscheidung ist in der Regel unwiderruflich; beim Bund gibt es sie nicht.
Mit der Pension steigt die Beihilfe meist von 50 auf 70 %, du versicherst also nur noch 30 %. Laut PKV-Verband lag der Beitrag in Beihilfetarifen in allen Lebensaltern deutlich unter 300 € im Monat. Beitragsanpassungen gibt es trotzdem, deshalb lohnt der Blick auf die Beitragsstabilität des Versicherers.
Kinder mit Kindergeldanspruch sind in der Regel zu 80 % beihilfeberechtigt, dein Ehepartner zu 70 %, wenn er nicht selbst beihilfeberechtigt ist und sein Einkommen unter der Grenze liegt (Bund 2026: 22.648 €). Den Rest versicherst du jeweils in einem eigenen Beihilfetarif.


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