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Private Krankenversicherung für Beamte - Die richtige Beihilfe für dich?

Die Beihilfe zahlt einen Teil deiner Krankheitskosten, den Rest sicherst du privat ab. Wir zeigen dir, wie du den passenden Beitrag für dich findest und wie dein Tarif auch langfristig bezahlbar bleibt, vom Anwärter bis zur Pension.

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Wie funktioniert die private Krankenversicherung für Beamte?

Beamte bekommen von ihrem Dienstherrn keinen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung, sondern Beihilfe: Er erstattet einen festen Prozentsatz deiner Krankheitskosten, als aktiver Beamter ohne oder mit einem Kind meist 50 %. Den Rest deckst du mit einer privaten Krankenversicherung im beihilfekonformen Restkostentarif ab. Wie hoch die Beihilfe ist, variiert je nach Bundesland.

Ein Beispiel: Du bekommst eine Arztrechnung über 500 €. Als aktiver Beamter mit 50 % Beihilfe erstattet dir die Beihilfe 250 €, die anderen 250 € übernimmt deine PKV.

Weil die PKV nur den Teil versichert, den die Beihilfe nicht zahlt, ist sie für Beamte deutlich günstiger als für Angestellte. Dazu kommt eine bessere ärztliche Versorgung für deine Kinder und deine Familie, je nach Tarif etwa mit Chefarzt und Einbettzimmer. Deshalb sind 93 % der Beamten privat versichert.

Vereinfachtes Beispiel

Arztrechnung über 500 €

  • Rechnung vom Arzt500 €
  • Beihilfe zahlt (50 %)250 €
  • PKV zahlt (50 %)250 €

Dein Eigenanteil

0 €

Aktiver Beamter ohne Kinder, Leistung voll beihilfefähig, Tarif ohne Selbstbehalt. Mit Selbstbehalt oder bei Kosten über den Höchstbeträgen der Beihilfe zahlst du einen Teil selbst.

Beihilfe-Rechner: Wie viel musst du privat versichern?

Wähle, wo du verbeamtet bist, deinen Status und deine Familie. Der Rechner zeigt dir die Beihilfesätze nach Bundes- und Landesrecht für dich, deinen Partner und deine Kinder und damit den Anteil, den deine PKV abdecken muss.

Deine Angaben

Bund oder Bundesland. Landes- und Kommunalbeamte wählen ihr Bundesland.

Dein Status

Ergebnis

Diesen Anteil deiner Krankheitskosten musst du privat versichern

50 %

Die Beihilfe trägt 50 %.

  • Du50 % Beihilfe · 50 % PKV

Beihilfeprivate Krankenversicherung

  • Hamburg bietet die pauschale Beihilfe an: Statt der Beihilfe übernimmt das Land dann die Hälfte eines Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung. Die Entscheidung ist in der Regel unwiderruflich.

Was kostet das im Monat?

Dein Beitrag hängt von Eintrittsalter, Gesundheit und Leistungen ab. Christian rechnet dir passende Beihilfetarife konkret durch, mit Beitrag heute und im Ruhestand.

Tarife mit Christian vergleichen
Deine Beratung

Was erwartet dich in unserer Beratung?

Christian geht mit dir drei Fragen durch, bevor du dich für einen Tarif entscheidest.

Tarifübersicht

Du bekommst eine klare Übersicht passender Beihilfetarife verschiedener Versicherer: Leistungen, Selbstbehalt und Beitrag nebeneinander, verständlich erklärt statt Kleingedrucktem.

Kalkulierbarkeit

Ist der Tarif auch im Alter bezahlbar? Wie ändert sich der Beitrag mit Kindern, wie in der Pension? Wir rechnen mit dir durch, wie sich deine Kosten über die Jahre entwickeln.

Passt der Tarif zu deiner Laufbahn?

Vom Anwärter über den Wechsel nach dem Vorbereitungsdienst bis zur Pension: Wir prüfen, ob dein Tarif jede Phase deiner Beamtenlaufbahn mitgeht, ohne neue Gesundheitsprüfung.

Der Beihilfeergänzungstarif ist für dich unverzichtbar

Die Beihilfe erstattet nicht jede Rechnung vollständig. Für manche Leistungen gelten Höchstbeträge oder Eigenbehalte, etwa bei Arzneimitteln, Brillen oder dem Heilpraktiker. Was darüber liegt, zahlst du selbst, wenn dein Tarif es nicht abdeckt.

Ein Beihilfeergänzungstarif schließt diese Lücken. Er übernimmt die Differenz zwischen Rechnung und Erstattung und kann Leistungen wie Zahnersatz, Sehhilfen, Naturheilverfahren und Vorsorge zusätzlich absichern.

Wichtig: Die Beihilfe ist kein Vertrag. Bund und Länder regeln sie per Gesetz und Verordnung und können Leistungen auch kürzen. Eine Beihilfeergänzung fängt je nach Tarif solche Kürzungen auf. Je früher du einsteigst, desto günstiger ist der Beitrag, weil er sich nach deinem Eintrittsalter richtet.

Christian Wegert, PKV-Experte bei HH-Anlagekonzepte
Besondere Situationen

Anwärter, Elternzeit, Wechsel: worauf es ankommt

Die meisten Fehler passieren an den Übergängen. Diese Fragen klären wir im Gespräch immer mit dir.

Anwärter und Referendare

Als Beamter auf Widerruf bist du beihilfeberechtigt. Ausbildungstarife sind günstig; wichtig ist, dass der Wechsel in den Normaltarif nach dem Vorbereitungsdienst ohne neue Gesundheitsprüfung möglich ist.

Die Sechs-Monats-Frist

Die Öffnungsaktion gilt nur, wenn der Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung beim Versicherer eingeht. Danach entscheidet die normale Gesundheitsprüfung.

Elternzeit und Familie

In der Elternzeit bleibt der Beihilfeanspruch bestehen, der PKV-Beitrag läuft weiter. Kinder und Ehepartner versicherst du im passenden Beihilfetarif mit.

Wechsel von der GKV in die PKV

Wer bei der Verbeamtung gesetzlich versichert ist, kann in die PKV wechseln. Innerhalb der sechs Monate über die Öffnungsaktion, später nur mit Gesundheitsprüfung.

Polizei, Feuerwehr, Soldaten

Mit Heilfürsorge brauchst du im Dienst keine Krankenversicherung, aber eine Anwartschaft. Sie sichert dir den späteren Übergang in die PKV ohne neue Gesundheitsprüfung.

Beiträge von der Steuer absetzen

Die Beiträge für die Basisabsicherung zählen zu den Vorsorgeaufwendungen und lassen sich in der Steuererklärung geltend machen.

Dein Ansprechpartner für die PKV als Beamter

Christian Wegert berät bei HH-Anlagekonzepte seit 2018 und hat sich auf die private Krankenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert. Er ist IHK-geprüfter Versicherungsvermittler und kommt aus dem Gesundheitswesen, wo er acht Jahre ein Unternehmen geleitet hat.

Als Versicherungsmakler vergleicht er für dich Beihilfetarife vieler Versicherer, prüft die Gesundheitsfragen mit dir vor dem Antrag und achtet auf die Punkte, die später Geld kosten: Ausbildungstarif, Wechsel nach dem Vorbereitungsdienst, Beihilfeergänzung und Beitrag im Alter.

Mehr von Christian: Was kostet eine private Krankenversicherung? und PKV im Alter bezahlbar?, außerdem im Podcast „Mehr Geld“.

Christian Wegert, PKV-Experte bei HH-Anlagekonzepte
So läuft es ab

In vier Schritten zur passenden PKV

Kostenlos und unverbindlich. Du entscheidest erst, wenn du alle Zahlen kennst.

  1. 1

    Erstgespräch

    Wir klären deinen Dienstherrn, deinen Status, deine Familie und deine Gesundheit. Telefonisch oder per Video, etwa 30 Minuten.

  2. 2

    Beihilfe, Bedarf und Gesundheitszustand

    Wir rechnen deine Beihilfesätze durch, legen fest, welche Leistungen dir wichtig sind (Einbettzimmer, Chefarzt, Zähne, Selbstbehalt), und klären deinen Gesundheitszustand, damit die Gesundheitsfragen später sauber beantwortet sind.

  3. 3

    Tarifvergleich

    Du bekommst eine Auswahl passender Beihilfetarife verschiedener Versicherer mit Beitrag heute und Blick auf die Pension.

  4. 4

    Antrag und Betreuung

    Wir bereiten den Antrag mit dir vor, damit die Gesundheitsfragen vollständig sind, und bleiben dein Ansprechpartner bei Laufbahnwechseln.

Frag Christian: deine PKV als Beamter

Schick uns deine Anfrage, Christian meldet sich zeitnah bei dir. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Christian WegertChristian WegertPKV-Experte, IHK-geprüfter Versicherungsvermittler
  • Beihilfetarife vieler Versicherer im Vergleich
  • Gesundheitsfragen sauber vorbereitet
  • Kostenlos und unverbindlich
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Rückmeldung in 1-2 Werktagen · Dauer: ca. 15 Min · 100% unverbindlich

Häufige Fragen zur PKV für Beamte

Muss ich mich als Beamter privat krankenversichern?

Nein, eine Pflicht zur PKV gibt es nicht. Du musst aber krankenversichert sein. Weil die Beihilfe einen großen Teil der Kosten trägt und es in der GKV beim Bund und in vielen Ländern keinen Zuschuss gibt, ist die PKV für die meisten Beamten die günstigere Lösung. 93 % der Beamten sind privat versichert.

Was kostet die private Krankenversicherung für Beamte?

Das hängt vor allem von deinem Eintrittsalter, deiner Gesundheit, den gewünschten Leistungen (etwa Einbettzimmer und Chefarzt) und dem Selbstbehalt ab. Weil die Beihilfe mindestens die Hälfte trägt, zahlst du deutlich weniger als ein Angestellter. Christian rechnet dir passende Tarife konkret durch.

Wie hoch ist die Beihilfe für Beamte?

Beim Bund und in den meisten Ländern 50 % für aktive Beamte, 70 % mit zwei oder mehr Kindern und im Ruhestand, 70 % für den Ehepartner und 80 % für Kinder. Hessen, Bremen, Sachsen und Schleswig-Holstein haben abweichende Regeln. Unser Beihilfe-Rechner zeigt dir die Sätze für deinen Dienstherrn.

Was ist die Öffnungsaktion der PKV für Beamte?

Eine freiwillige Zusage der teilnehmenden Versicherer: Stellst du den Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der ersten Verbeamtung, wirst du nicht abgelehnt, es gibt keine Leistungsausschlüsse und der Risikozuschlag ist auf 30 % begrenzt. Sie gilt seit 2019 auch für Beamte auf Widerruf.

Wie bin ich als Beamtenanwärter oder Referendar versichert?

Als Beamter auf Widerruf bist du beihilfeberechtigt und versicherst den Rest in der PKV, oft in einem günstigen Ausbildungstarif. Wichtig ist, dass der Tarif nach dem Vorbereitungsdienst ohne neue Gesundheitsprüfung in den Normaltarif übergeht.

Was ist die pauschale Beihilfe?

In neun Ländern, darunter Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, kannst du statt der Beihilfe einen Zuschuss von der Hälfte deines Krankenversicherungsbeitrags wählen. Die Entscheidung ist in der Regel unwiderruflich; beim Bund gibt es sie nicht.

Wird die PKV für Beamte im Alter teurer?

Mit der Pension steigt die Beihilfe meist von 50 auf 70 %, du versicherst also nur noch 30 %. Zusätzlich bildet dein Tarif Alterungsrückstellungen. Beitragsanpassungen gibt es trotzdem, deshalb lohnt der Blick auf die Beitragsstabilität des Versicherers.

Was ist ein Beihilfeergänzungstarif?

Ein Zusatztarif zur PKV, der Kosten übernimmt, die die Beihilfe trotz Anspruch nicht erstattet, etwa Beträge über den Höchstsätzen, Eigenbehalte oder nicht beihilfefähige Leistungen wie bestimmte Sehhilfen. Je nach Tarif fängt er auch spätere Kürzungen der Beihilfe auf.

Sind mein Ehepartner und meine Kinder mitversichert?

Kinder mit Kindergeldanspruch sind in der Regel zu 80 % beihilfeberechtigt, dein Ehepartner zu 70 %, wenn er nicht selbst beihilfeberechtigt ist und sein Einkommen unter der Grenze liegt (Bund 2026: 22.648 €). Den Rest versicherst du jeweils in einem eigenen Beihilfetarif.

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Im kostenlosen Erstgespräch klärt Christian deine Beihilfe, deinen Bedarf und welche Tarife zu dir und deiner Familie passen.

  • Deine Beihilfesätze durchgerechnet
  • Beihilfetarife im Vergleich
  • Beitrag heute und im Ruhestand
  • Gesundheitsfragen sauber vorbereitet
Die Geschäftsführer von HH-Anlagekonzepte lächelnd als Porträt