Zum Inhalt springen

Währungsrisiko

Vermögensaufbau

Das Währungsrisiko ist die Gefahr, dass eine Geldanlage in fremder Währung durch Wechselkursschwankungen an Wert verliert, umgerechnet in Euro. Steigt eine US-Aktie um 5 Prozent, während der Dollar gegenüber dem Euro 5 Prozent verliert, bleibt für dich als Euro-Anleger unterm Strich praktisch nichts übrig. Umgekehrt kann ein steigender Dollar Gewinne vergrößern.

Wie entsteht ein Währungsrisiko?

Sobald du in Wertpapiere investierst, die in einer anderen Währung notieren oder wirtschaften, hängt dein Ergebnis in Euro von zwei Dingen ab: der Wertentwicklung der Anlage und der Entwicklung des Wechselkurses. Beide können sich gegenseitig verstärken oder aufheben.

Haben ETFs ein Währungsrisiko?

Ja, wenn sie Wertpapiere aus anderen Währungsräumen enthalten. Entscheidend sind die Währungen der enthaltenen Unternehmen, nicht die Währung, in der der ETF geführt wird. Ein MSCI-World-ETF in Euro enthält trotzdem zu rund zwei Dritteln bis drei Vierteln Werte in US-Dollar.

Bei breit gestreuten Aktien-ETFs gleicht sich das über viele Währungen und lange Zeiträume teilweise aus. Viele internationale Konzerne verdienen zudem in mehreren Währungen.

Wie kann man das Währungsrisiko absichern?

Es gibt währungsgesicherte ETFs, erkennbar am Zusatz Hedged. Die Absicherung kostet Geld, abhängig vom Zinsunterschied zwischen den Währungen. Bei Aktien lohnt sie sich langfristig selten. Bei Anleihen ist sie häufiger sinnvoll, weil deren Erträge im Verhältnis zu Wechselkursschwankungen klein sind.

Warum ist das Währungsrisiko bei Anleihen besonders wichtig?

Eine US-Staatsanleihe mit knapp 5 Prozent Zins klingt attraktiv. Verliert der Dollar im selben Jahr 5 Prozent gegenüber dem Euro, ist der Zinsvorteil für Euro-Anleger aufgebraucht. Wer eine sichere Anlage sucht, sollte deshalb Anleihen in Euro oder währungsgesicherte Varianten prüfen.

Häufige Fragen zu Währungsrisiko

Was ist ein Währungsrisiko einfach erklärt?

Das Risiko, dass du bei einer Anlage in fremder Währung Geld verlierst, weil sich der Wechselkurs zum Euro ungünstig entwickelt.

Spielt die Fondswährung eines ETFs eine Rolle?

Für das Währungsrisiko nicht. Entscheidend sind die Währungen der Wertpapiere im ETF, nicht die Währung, in der er abgerechnet wird.

Lohnt sich eine Währungsabsicherung?

Bei Aktien langfristig meist nicht, weil sie Kosten verursacht und sich Schwankungen teilweise ausgleichen. Bei Anleihen in fremder Währung oft schon.

Jetzt unverbindlich Informationen erhalten

In deinem kostenlosen telefonischem Erstgespräch lernen wir uns kennen und du erhältst erste Einblicke in unser Konzept.

  • Vor- und Nachteile von Immobilien
  • Einblick in unser Immobilienportfolio
  • Immobilienkalkulation
  • Unsere Investmentstrategie
Die Geschäftsführer von HH-Anlagekonzepte lächelnd als Porträt