Das ändert sich 2026 in Deutschland!


Kurzüberblick
2026 bringt einige spürbare Änderungen für Familien, Pendler, Unternehmen und viele private Haushalte in Deutschland. Es geht um mehr Kindergeld, steuerliche Entlastungen, neue Pauschalen und Anpassungen bei Energie, Mobilität, Gastronomie und Arbeit im Alter. In diesem Artikel findest du alle wichtigen Neuerungen kompakt erklärt, mit Beispielen und einer klaren Orientierung, worauf du bei deiner Planung für 2026 achten solltest. Dieser Beitrag ist keine Steuer- oder Rechtsberatung, sondern eine Sammlung hilfreicher Informationen.
Inhaltsverzeichnis
- Was ändert sich 2026 in Deutschland auf einen Blick?
- Grundfreibetrag und Einkommensteuer
- Kindergeld und Kinderfreibetrag
- Kindergeld Auszahlung 2026: So findest du deinen Termin schnell
- Pendlerpauschale 2026: 38 Cent ab dem ersten Kilometer
- Energie: Was wird günstiger?
- E-Autos: Kfz-Steuerbefreiung verlängert
- Aktivrente: Arbeiten im Alter steuerlich attraktiver
- Gastronomie: 7 Prozent Umsatzsteuer auf Speisen
- Ehrenamt: höhere Pauschalen
- Forschungszulage: Verbesserungen für Unternehmen
- Checkliste: Was du jetzt für tun kannst
- Fazit: Was wirklich wichtig ist
- FAQ
Damit du nicht alles im Detail lesen musst, hier die wichtigsten Punkte in kurz:
Der Grundfreibetrag steigt 2026 auf 12.348 Euro. Zusätzlich wird der Einkommensteuertarif angepasst, damit Gehaltserhöhungen durch Inflation nicht automatisch zu einer höheren Steuerbelastung führen. Für viele heißt das: Unter dem Strich bleibt mehr netto übrig.
Wichtig: Das ist kein „ein großer Hebel“, sondern eher eine spürbare, breite Entlastung im Alltag.
Für Familien gehören diese Änderungen zu den wichtigsten Punkten 2026:
Ob bei dir eher Kindergeld oder Kinderfreibetrag stärker wirkt, hängt vom Einkommen ab. Der Staat prüft das im Rahmen der Steuer automatisch.
Die Suche „Kindergeld Auszahlung 2026“ ist jedes Jahr ein Klassiker. Die wichtigste Regel ist einfach: Der Auszahlungstag hängt von der Endziffer deiner Kindergeldnummer ab (0 bis 9).
Statt einer riesigen Tabelle hier die beste Methode, wie du deinen Termin in wenigen Sekunden findest:
Kleiner Orientierungspunkt für den Start ins Jahr
Im Januar 2026 kommt das Kindergeld bei niedrigen Endziffern früher, bei Endziffer 9 eher später im Monat.
Hier kommst du direkt zur Auszahlungstabelle: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/auszahlungstermine
Ab 2026 gilt die Entfernungspauschale mit 38 Cent ab dem ersten Kilometer. Das ist vor allem für kürzere Strecken relevant, weil die Erhöhung nicht mehr erst ab einem späteren Kilometer greift.
Wenn du regelmäßig pendelst, lohnt sich, die Werbungskosten für 2026 einmal neu zu kalkulieren.
2026 sind mehrere Entlastungen geplant, die Energiepreise stabilisieren und senken sollen. Dazu gehören Maßnahmen rund um Stromkosten, Netzentgelte und bestimmte Umlagen.
Für Privatpersonen ist dabei vor allem wichtig: Es gibt Entlastungen bei Netzentgelten und einzelne Kostenbestandteile werden reduziert oder fallen weg.
Für Unternehmen kann zusätzlich relevant sein: Die Stromsteuer wird für bestimmte Bereiche dauerhaft gesenkt, vor allem für das produzierende Gewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft.
Wer rein elektrisch fährt, profitiert weiter: Die Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge wird bis Ende 2035 verlängert. Das ist besonders interessant, wenn du langfristig planst oder ohnehin über ein E-Auto nachdenkst.
Mit der Aktivrente soll freiwilliges Weiterarbeiten nach Erreichen des Regelrentenalters attraktiver werden. Dabei können bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn pro Monat steuerfrei sein, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Wichtig: Das betrifft sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und gilt nicht für Selbstständige oder Beamtinnen und Beamte.
Ab 2026 sinkt die Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie dauerhaft auf 7 Prozent. Getränke sind davon ausgenommen.
Das ist relevant für Restaurants, Caterer und Betriebe mit Außer-Haus-Verkauf, weil Speisen und Getränke sauber getrennt abgerechnet werden müssen.
Ehrenamtliche Tätigkeiten werden 2026 steuerlich weiter entlastet:
Das kann für Vereine und Personen mit regelmäßigen Tätigkeiten (Trainer, Betreuer, Kursleiter) spürbar sein.
Für Unternehmen, die in Forschung investieren, wird die Forschungszulage attraktiver. Der maximale Rahmen für die Bemessung wird angehoben, außerdem werden förderfähige Aufwendungen ausgeweitet.
Wenn du ein Unternehmen führst oder in der Geschäftsführung sitzt, lohnt es sich, das Thema früh zu prüfen.
Für Familien
Für Pendler
Für Gastronomie
Für Unternehmen
2026 bringt keine einzelne Veränderung, die alles auf den Kopf stellt, sondern viele Bausteine, die zusammen einen echten Unterschied machen können. Der wichtigste Punkt ist, die Basics sauber zu planen: Familie, Pendeln, Energie, Arbeit und Steuern. Wer früh seine Zahlen aktualisiert und die größten Hebel identifiziert, geht deutlich entspannter ins Jahr.
2026 steigt das Kindergeld in Deutschland auf 259 Euro pro Kind und Monat. Zusätzlich steigt der Kinderfreibetrag auf 9.756 Euro. Welche Variante für dich stärker wirkt, hängt vom Einkommen ab und wird bei der Steuer automatisch geprüft.
Die Kindergeld-Auszahlung 2026 in Deutschland richtet sich nach der Endziffer deiner Kindergeldnummer (0 bis 9). Du findest deinen Termin, indem du die letzte Ziffer prüfst und dann in der offiziellen Auszahlungstabelle die passenden Auszahlungstage für alle Monate nachsiehst.
Ab 2026 gilt in Deutschland die Pendlerpauschale mit 38 Cent ab dem ersten Kilometer. Das kann sich besonders für kürzere Strecken lohnen, weil die Erhöhung nicht mehr erst ab einer bestimmten Kilometergrenze greift.
Ab 2026 sinkt in Deutschland die Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie auf 7 Prozent. Getränke sind davon ausgenommen. Für Betriebe ist wichtig, Speisen und Getränke in der Abrechnung klar zu trennen.
Die Aktivrente 2026 soll Weiterarbeiten nach Erreichen des Regelrentenalters attraktiver machen. In Deutschland können dabei bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn pro Monat steuerfrei sein, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Das betrifft sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und gilt nicht für Selbstständige oder Beamtinnen und Beamte.
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